Zum dritten Mal fand am Samstag in 7 österreichischen Städten die Lange Nacht der Forschung statt. Auch dieses Mal wurde der Besucherzahlen-Rekord gebrochen: 366.000 Teilnehmer wurden bei 570 Stationen gezählt! Zum Vergleich: Im Vorjahr gab es 240.000 Besucher.
Meine Freunde und ich haben nur eine Station in Wien besucht – Wiener Hauptuni. Dort haben DiTech und overclockers.at ihr Zelt aufgeschlagen und einen internationalen Overclocking Contest veranstaltet. Es gab 2 Wettbewerbe und 8 europäische Teams aus Finnland, Griechenland, Lettland, Rumänien, Slowenien, Spanien und UK, die um einen Weltrekord und Preisgelder von bis zu 5000 € kämpften.
Die Stimmung und vor allem die Musik waren toll, zur Bestätigung ein Kurzvideo von mir:
Genau eine Woche ist es her, seit mein PC crashte – und da ich diesmal keine Lust mehr hatte, der Aufforderung „Legen Sie die Windows CD ein, drücken sie auf ‚R’ für Reparieren und hoffen Sie, dass alles wieder gut wird…“ Folge zu leisten; bin ich zu DiTech gegangen und hab mir einen neuen gekauft. Natürlich gleich mit Windows 7 – frau gönnt sich ja sonst nichts bzw. das Motivationslevel, für ein tagelanges XP in Windows 7 Umwandlungs-Szenario lag unter Null.
Überraschendes Resümee: Begeisterung pur! Einzig meine Lautsprecherboxen Jahrgang 1915 werden vom neuen Windows 7 hartnäckig nicht erkannt. Ist mir aber für heute nicht so wichtig. Ich genieße am österreichischen Nationalfeiertag mein Lieblingshobby: Malen. Denn nach ein paar Tagen ohne PC bzw. ohne Internet, bin ich sowieso nicht mehr up to date über die „Hotties and Notties“ der I-Szene
Wenn ihr eine Datei löscht, wollt ihr damit sicherstellen, dass vertrauliche Inhalte nicht plötzlich wieder an unbequemer Stelle auftauchen. Oft genug landen zu löschende Dateien einfach nur im Papierkorb. Aus dem lassen sich von jedem X-beliebigen Anwender ganz leicht wieder herausfischen: Man muss nur hineinsehen. Kluge User löschen die Dateien in dem sie den Papierkorb entleeren. Selbst dann sind sie noch immer nicht wirklich verschwunden. Denn Windows lässt die Dateien einfach auf der Festplatte oder dem Datenträger liegen und gibt nur ihren Speicherplatz zum Überschreiben frei. Solange das aber nicht passiert ist, können die Daten wiederhergestellt werden.
Auch Formatieren ist zu wenig. Dabei wird ebenfalls nur das Inhaltsverzeichnis für die Dateien nicht aber die Datei selbst gelöscht. Man kann den Vorgang mit einem Buch vergleichen, aus dem lediglich das Inhaltsverzeichnis herausgerissen wird. Wer wirklich an die Informationen kommen möchte, blättert solange, bis er sie findet.
Wer es darauf anlegt, kann mit den richtigen, teilweise sogar frei verfügbaren Tools aus dem Internet die Dateien jederzeit wiederherstellen und auf sie zugreifen.
Um Datenspeicher sicher zu löschen, braucht es spezielle Programme, die Dateien mehrfach mit verschiedenen Zeichen und Zufallsmustern überschreiben. Dafür eignen sich spezielle Tools, die für Privataanwender teilweise sogar gratis im Internet erhältlich sind, z.B. „Secure Eraser„.
Wer absolut sicher gehen will, dass alle Dateien gelöscht sind, zerstört den Datenträger physikalisch
Das Wichtigste am Anfang: Immer alle notwendigen und verfügbaren Updates auf eurem Rechner installieren. Das Betriebssystem wird nicht ohne Grund mit neuen Updates versorgt. Bei Windows XP kommt es vor, dass mangels Softwareaktualisierung die Bilder (wie die Hintergrundbilder) von Viren manipuliert werden können.
Außerdem gibt es auch haufenweise Viren, die sich mit der Endung *.JPG als Bilddateien tarnen. So kann es passieren, dass beim Öffnen einer infizierten jpg-Datei ein Virus am Rechner installiert wird.
Daher würde ich euch raten, wertvolle Bilder immer auf CDs zu sichern. Man kann sich auch eine günstige Festplatte besorgen und dieses Laufwerk als externes Backup System nutzen. Eine externe Festplatte mit 1TB kostet heutzutage bei Ditech oder Media Markt weniger als 100 Euro. Das ist nicht viel im Vergleich zum Wert der Bilder, die man nie mehr im Leben nachmachen kann. Die Bilder sind ja einmalig!
Führt einen Antivirus Scan von einer CD und einem Programm durch, das sich auf der infizierten Festplatte befindet.
Im schlimmsten Fall muss die Festplatte vom Rechner entfernt und in einem anderen eingebaut und durchgescannt werden. Die externen Antiviren-Programme erkennen schnell, welche Daten auf der Festplatte infiziert wurden und gegebenenfalls repariert oder gelöscht werden müssen.
Zum dritten Mal fand an diesem Wochenende in Wien das Spiele-Event Game City statt. Und zum zweiten Mal mit mir.
Gegenüber dem Vorjahr hatte man einiges am Konzept der Messe geändert. So lag diesmal der Haupteingang auf der Rückseite des Wiener Rathauses über einem Gaming-Zelt, wo dieses Mal auch die Hauptbühne angesiedelt war. Da mussten alle durch, bevor sie in den Innenhof des Rathauses kamen, wo unter anderem mit diversen Ständen für das leibliche Wohl gesorgt wurde, als auch zahlreiche Infopoints, die vielen Fans den Weg zu den anderen Bereichen der Messe aufzeigten. Im hinteren Bereich der Messe waren die Profigamer zuhause, hier wurde im Rahmen der World Cyber Games um den Einzug in die Grand Finals gekämpft was das Zeug hielt. Gut besucht, eindrucksvoll technisch in Szene gesetzt und professionell kommentiert war das Mekka für die e-sport Fans.
Die Messe hat meiner Meinung nach im Vergleich zum Vorjahr deutlich an Attraktivität zugelegt, auch wenn es einige Wermutstropfen gab, die ein noch besseres Abschneiden verhindert hatten. So fehlte zum einen Spielegigant Sony mit seinen Produkten und auch die Hauptbühne im Zelt fand ich persönlich nicht optimal. Dafür war das Zelt einfach zu klein, es war zeitweise unerträglich laut und auch viel zu heiß. Der ebenfalls dort untergebrachte 18plus-Bereich war eindeutig zu klein und viele Fans hatten keine Chance, die hier gezeigten Spiele zu sehen ohne elendslange Wartezeiten in Kauf zu nehmen. Verbessert wurde dagegen von den Veranstaltern das Catering-Angebot, so gab es im Hof genug Platz zum Sitzen und zahlreiche Stände mit einem abwechslungsreichen Angebot an Speisen und Getränken. Die bereits angesprochene „Lange Nacht der Spiele“ war grundsätzlich eine gute Idee für alle Nachtschwärmer, der etwas späte Beginn der Messe am Freitag ab 17:00 Uhr aber nicht optimal und gegen etwa 22:00 Uhr war dann eigentlich schon nicht mehr viel los.
Alles in allem fand ich die Game City 2009 aber als gelungene Veranstaltung, die sich mittlerweile einen fixen Platz bei den Gamern in Österreich gesichert hat und mit ein paar Verbesserungsmaßnahmen nächstes Jahr sicher noch mehr Fans finden wird.
Übrigens, laut Medien haben mehr als 53.000 Besucher die Spielemesse besucht. Damit konnte der Besucher-Rekord vom Vorjahr (52.000) geringfügig ausgebaut werden.
Die großen Sponsoren dürfen natürlich auch nicht unerwähnt bleiben, denn Dank ihnen wird die Game City erst ermöglicht: Samsung, DiTech, Mediamarkt.
Termine für die Game City 2010: 24. – 26. September 2010 Location: Alle Säle im Wiener Rathaus & Rathausplatz
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