Archiv der Kategorie 'Österreich'

08
Nov
09

Lange Nacht der Forschung 2009

Zum dritten Mal fand am Samstag  in 7 österreichischen Städten die Lange Nacht der Forschung statt. Auch dieses Mal wurde der Besucherzahlen-Rekord gebrochen: 366.000 Teilnehmer wurden bei 570 Stationen gezählt! Zum Vergleich: Im Vorjahr gab es 240.000 Besucher.

Meine Freunde und ich haben nur eine Station in Wien besucht – Wiener Hauptuni. Dort haben DiTech und overclockers.at ihr Zelt aufgeschlagen und einen internationalen Overclocking Contest veranstaltet. Es gab 2 Wettbewerbe und 8 europäische  Teams aus Finnland, Griechenland, Lettland, Rumänien, Slowenien, Spanien und UK, die um einen Weltrekord und Preisgelder von bis zu 5000 € kämpften.

Die Stimmung  und vor allem die Musik waren toll, zur Bestätigung ein Kurzvideo von mir:

Nun zu den Ergebnissen:

weiterlesen ‘Lange Nacht der Forschung 2009′

01
Okt
09

Game City 09

Foto: Katisommer

Zum dritten Mal fand an diesem Wochenende in Wien das Spiele-Event Game City statt. Und zum zweiten Mal mit mir.

Gegenüber dem Vorjahr hatte man einiges am Konzept der Messe geändert. So lag diesmal der Haupteingang auf der Rückseite des Wiener Rathauses über einem Gaming-Zelt, wo dieses Mal auch die Hauptbühne angesiedelt war. Da mussten alle durch, bevor sie in den Innenhof des Rathauses kamen, wo unter anderem mit diversen Ständen für das leibliche Wohl gesorgt wurde, als auch zahlreiche Infopoints, die vielen Fans den Weg zu den anderen Bereichen der Messe aufzeigten. Im hinteren Bereich der Messe waren die Profigamer zuhause, hier wurde im Rahmen der World Cyber Games um den Einzug in die Grand Finals gekämpft was das Zeug hielt. Gut besucht, eindrucksvoll technisch in Szene gesetzt und professionell kommentiert war das Mekka für die e-sport Fans.

Die Messe hat meiner Meinung nach im Vergleich zum Vorjahr deutlich an Attraktivität zugelegt, auch wenn es einige Wermutstropfen gab, die ein noch besseres Abschneiden verhindert hatten. So fehlte zum einen Spielegigant Sony mit seinen Produkten und auch die Hauptbühne im Zelt fand ich persönlich nicht optimal. Dafür war das Zelt einfach zu klein, es war zeitweise unerträglich laut und auch viel zu heiß. Der ebenfalls dort untergebrachte 18plus-Bereich war eindeutig zu klein und viele Fans hatten keine Chance, die hier gezeigten Spiele zu sehen ohne elendslange Wartezeiten in Kauf zu nehmen. Verbessert wurde dagegen von den Veranstaltern das Catering-Angebot, so gab es  im Hof genug Platz zum Sitzen und zahlreiche Stände mit einem abwechslungsreichen Angebot an Speisen und Getränken. Die bereits angesprochene „Lange Nacht der Spiele“ war grundsätzlich eine gute Idee für alle Nachtschwärmer, der etwas späte Beginn der Messe am Freitag ab 17:00 Uhr aber nicht optimal und gegen etwa 22:00 Uhr war dann eigentlich schon nicht mehr viel los.

Alles in allem fand ich die Game City 2009 aber als gelungene Veranstaltung, die sich mittlerweile einen fixen Platz bei den Gamern in Österreich gesichert hat und mit ein paar Verbesserungsmaßnahmen nächstes Jahr sicher noch mehr Fans finden wird.

Übrigens, laut Medien haben mehr als 53.000 Besucher die Spielemesse besucht. Damit konnte der Besucher-Rekord vom Vorjahr (52.000) geringfügig ausgebaut werden.

Die großen Sponsoren dürfen natürlich auch nicht unerwähnt bleiben, denn Dank ihnen wird die Game City erst ermöglicht: Samsung, DiTech, Mediamarkt.


Termine für die Game City 2010: 24. – 26. September 2010
Location: Alle Säle im Wiener Rathaus & Rathausplatz

14
Sep
09

Drucker: Die Qual der Wahl

Foto: Purplemattfish

Laserdrucker oder Tintenstrahldrucker? Die Profidrucker wissen sicherlich (hoffentlich!), woher sie welchen Drucker für welchen Zweck nehmen. Notfalls haben sie entsprechende Berater. Dieser Artikel richtet sich an den Heimanwender. Daher werden auch nur die Geräte betrachtet, die für dieses Kundensegment interessant sein dürften. Größer, schneller, besser, sparsamer, zum Teil ohne hier genannte Nachteile, aber auch teurer beim Kauf geht fast immer! Welcher Drucker für euch am geeignetsten ist, richtet sich in erster Linie nach eurem Druckaufkommen und nach dem, was ihr eigentlich drucken möchtet. Vielleicht ist auch noch die eine oder andere Zusatzfunktion ausschlaggebend.

Vorteile und Nachteile auf einen Blick:

Laserdrucker

Vorteile

  • in den meisten Fällen deutlich günstigere Druckkosten
  • der Toner ist wischfest, z. B. bei der Benutzung von Textmarkern
  • sehr gute Druckqualität
  • meist schnellerer Druck, vor allem in hohen Qualitätsstufen
  • die Farben befinden sich grundsätzlich in getrennten Tonerkartuschen
  • kein Eintrocknen des Toners
  • Papier kann doppelseitig bedruckt werden

Nachteile

  • teurer in der Anschaffung
  • vor allem Farbdrucker
  • kein Randlosdruck möglich
  • kein Bedrucken von CDs und DVDs möglich
  • kein Druck auf „klassisches” Fotopapier möglich
  • manche Modelle haben eine lange Aufwärmphase nach Standzeiten

Tintenstrahldrucker

Vorteile

01
Sep
09

DiTech 4 School

Foto: Katisommer

Pünktlich zum Schulbeginn zieht DiTech ein Ass für Schüler und Studenten aus dem Ärmel: 8 verschiedene Computer zum gleichen Preis. Da mich meine Schwester gebeten hat, ihr bei der Auswahl eines PCs für ihre Kinder zu helfen, habe ich mir das ganze genau angeschaut. Ich muss sagen – DiTech hat dieses Mal eine geniale und – sollte ich mich nicht täuschen – die erstmalige Idee, die Bedürfnisse und Ansprüche der Jugendlichen unter die Lupe zu nehmen um für jeden Typ einen passenden PC vorschlagen zu können, so dass meine Empfehlungen für meine Schwester beinahe überflüssig werden. Es ist ja alles so klar und übersichtlich!

Also, zur Auswahl stehen 4 Notebooks und 4 PC-Systeme. Die inneren Werte der 4 angebotenen Notebooks: weiterlesen ‘DiTech 4 School’

28
Aug
09

Erfolgreiche Frauen in Österreich mit Wurzeln von weit her

Foto: Utiperisi

„Neues Land, neue Chance“ – so heißt ein Artikel in der aktuellen österreichischen Zeitschrift „Wienerin„. In dem Artikel geht es um 3 Frauen, die nicht in Österreich geboren wurden, und es dennoch geschafft haben, Karriere in diesem Land zu machen.

Anna Georgiades, 41 Jahre alt, geboren und aufgewachsen in Südafrika. Mit 13 Jahren nach Wien umgezogen, der erste Eindruck von der Stadt: „Schrecklich. Es war nur grau“. Von Mitschüler ignoriert. Trotz Startschwierigkeiten gab es eine atemberaubende Karriere: Studium der Film- und Kostümausstattung, dann folgten die ersten Arbeiten in Deutschlands und der Schweiz in der Theaterwelt, im Jahr 2004 – der große Durchbruch bei der Firma Palmers wo sie bis heute als Pressesprecherin erfolgreich tätig ist.

- Was haben Sie aus Ihrem Geburtsland mitgebracht?

- Ich habe gelernt, ohne Vorurteile zu sein und immer offen auf Menschen zuzugehen.

Alexandra Izdebska, 33 Jahre alt, geboren und aufgewachsen in Polen. Mit 16 Jahren ist sie mit ihrer Familie nach Wien umgezogen wo sie zuerst eine polnische Schule besucht, und danach ihr Wirtschaft- und Dolmetschstudium abgeschlossen hat. Mit ihrem Ehemann Damian Izdebski, den sie in Wien kennengelernt hat, gründete sie mit gerade 23 Jahren eine Firma, welche heute als führender Computerfachmarkt in Österreich gilt – die Firma DiTech. Am Anfang gab es in der Firma 2 Mitarbeiter – heute sind es 200.

- Was haben Sie aus Ihrem Geburtsland mitgebracht?

- Selbständigkeit und Arbeitswillen. Polinnen wollen auf eigenen Beinen stehen und sich im Berufsleben beweisen.

Manuelle Frank-Favre, 45 Jahre alt, geboren und aufgewachsen in Frankreich.  Mit 21 Jahren nach Tirol umgezogen, wo sie ziemlich schnell einen Praktikumsplatz als Marketing-Assistentin bei Schwarzkopf erhalten hat. Nur Tirolerisch zu verstehen war für sie am Anfang nicht so leicht. Danach hat sie als Produktionsmanagerin bei Johnson & Johnson gearbeitet , später – bei L`Oreal.   Heute ist sie die Geschäftsführerin der Firma Coty Prestige und zählt Wien zu ihrer neuen Heimatstadt.

Ich finde diesen Bericht in der „Wienerin“ erfrischend und vor allem ermutigend, gerade für all diejenigen Frauen die vielleicht im Moment mit Startschwierigkeiten in ihrer neuen Heimat zu kämpfen haben. Denn wie man sieht, keine von den drei Damen hat es am Anfang leicht gehabt, und dennoch haben sie die Karriere ihrem Durchaltevermögen zu verdanken.




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