Autor Archive für stefan ebner

02
Jul

Arbeit: Richtig suchen und finden

 arbeit

Foto: Shiris

Ich denke, die meisten von uns haben schon einmal oder mehrmals eine Arbeit gesucht und wissen mehr oder weniger wie das ganze abläuft oder ablaufen sollte. Es gibt auch im Internet sehr viele Informationen darüber - doch manches halte ich für veraltet. Warum?

Ganz einfach - machen wir ein Experiment: ich tippe folgendes in Google ein: “Arbeit richtig suchen”. Das erste Ergebnis ist von justlanded.com, das folgende (Standard-)Tipps enthält:

  • AMS (Arbeitsmarktservice) - Arbeitstellen für Arbeitslose ist die erste Adresse;
  • Weiters wird vorgeschlagen, Jobbörsen im Internet durchzustöbern;
  • Stellenanzeigen in Zeitungen durchzulesen;
  • Vermittlungsagenturen kontaktieren;
  • und allen Bekannten erzählen, dass man eine Arbeit sucht - laut dieser Webseite, sollte dies die effektivste Möglichkeit sein, um einen Job zu finden…

So, das sind genau die Möglichkeiten, die jeder kennt - meine Meinung nach fehlt die wichtigste und effektivste Methode (die mir übrigens Erfolg bei der Arbeitssuche gebracht hat): Man soll weiterlesen ‘Arbeit: Richtig suchen und finden’

01
Jul

Ebay: alife4sale - Auktion ist beendet

Dies ist ein Nachtrag zu meinem früheren Artikel.

Kurz zur Geschichte: Ein 44-jähriger Australier hat sein Leben satt. Er braucht einen Neustart und das geht in seinem Haus nicht - dort erinnert ihn alles an seine Ex-Frau. Deswegen stellt er sein Leben und alles was dazu gehört, zum Verkauf ins Internet: Arbeit, Haus und Freundschaften.

Am Sonntag, dem 29. Juni, ist die Auktion bei Ebay abgelaufen. Der Australier hat absichtlich den Sonntag als letzten Auktionstag gewählt, weil er ab Montag sein neues Leben beginnen wollte.

Zum Kaufpreis - es sind knapp 400.000 australische Dollar geworden (200.000 US-Dollar, oder um die 150.000 Euro). Seine Erwartungen waren ein bisschen höher: “Ich hoffe, dass mindestens 500.000 australische Dollar zusammen kommen. Wenn es so viel wird, dass ich nie wieder arbeiten muss, wäre das natürlich grandios.”

Trotzdem bereut er seine Tat nicht. Er hofft, dass es ihm gelingt, alles schnell abzuwickeln und dann endlich zu verreisen - sein erstes Ziel ist der Eiffelturm in Paris.

150.000 Euro - ich glaube beinahe jeder Durchschnittsmensch besitz mit 44 Jahren so ein Vermögen (in “reichen” Ländern). Einerseits ist es sehr viel Geld, andererseits aber sehr wenig, wenn man ausschließlich diesen Betrag ohne andere Besitztümer besitzt. Wenn alles wie geplant läuft, wird er für ein paar Monate verreisen, seine seelische Ruhe wieder finden und dann geldlos (zur Ex-Frau? :-) ) zurückkehren. Oder habt ihr eine andere Voraussage für ihn?

26
Jun

Nicht nur .com, .at oder .de: Neue Endungen fürs Internet

keyboard Foto: John

Heute wird in Paris über den Antrag abgestimmt, ob neue Wunschendungen im Internet verwendet werden dürfen. Das heißt, wenn die Internet-Verwaltung ICANN zustimmt (und ich bin ziemlich sicher, dass sie das tun wird), dann könnte es neben Adressen mit derzeit üblichen Domain-Namen wie “.de”, “.at” oder “.com”, auch Endungen von Namen-, Städten- oder Firmen geben, zum Beispiel “.wien” oder “.nissan”.

Erlaubt wird selbstverständlich nicht alles: Zum einen dürfe eine Endung keine Markenrechte verletzen, zum anderen “nicht zu nahe an bestehenden Ausdrücken” (z.B. nisan anstatt richtig geschriebenen nissan) angelehnt sein. Auch dürfe man sich nicht “die Identität einer Gemeinschaft aneignen” und die neuen Kürzel sollten nicht “zu Problemen mit der öffentlichen Ordnung oder Moral” führen.

Außerdem sollten auch andere Schriften zugelassen werden (Chinesisch, Arabisch).

So, und bevor ihr “hurra!” schreit und schon anfängt eure Wunsch-Domain auszudenken (der darf übrigens bis zu 64 Zeichen lang sein), sollt ihr noch folgendes wissen: Günstig wird das nicht sein. Die Experten halten Preise in der Höhe von 50.000 Dollar pro Domain für realistisch.

Ein wenig zu teuer, oder? Aber ok, ich stelle mir das sowieso chaotisch vor, wenn es jedermann kostenlos und frei aus der Fantasie heraus machen dürfte. Ich kann mir auch vorstellen, dass es dann schwierig wird, sich an gewisse Links zu erinnern - weil wir eben an .com & Co gewohnt sind.

Mehr darüber z.B: auf Kurier.at

24
Jun

Ebay: alife4sale

Noch 5 Tage!! Noch 5 Tage, und dann läuft eine Ebay-Aktion ab. Eine der skurrilsten Ebay-Auktionen von der ich je gehört habe.  Es wird ein Leben verkauft. Nein, kein Kind, keine Person - ein Leben und alles was dazu gehört: Arbeit, Haus und Freundschaften.

“Ich habe mein Leben satt! Ich will es nicht mehr! Wenn Sie es haben wollen, können Sie es haben”, schrieb der 44-jährige Australier Ian Usher in seinem Blog.  Was treibt diesen Mann zu so einer Tat?

Richtig, da kann nur eine Frau dahinter stecken ;-) Der gebürtige Engländer, der seit 6 Jahren in der nordaustralischen Stadt Perth lebt, traf seine Entscheidung, nachdem er von seiner Frau verlassen wurde. Alles im Haus erinnere ihn nur an die “wundervolle Vergangenheit”, die das Paar geteilt habe.

Der verlassene Ehemann schätzt den Wert seiner Güter (ein Haus mit 3 Zimmern, einen 19 Jahre alten Mazda, ein Motorrad und Jet-Skier) auf insgesamt 500.000 australische Dollar. Derzeitiges Gebot auf Ebay (24 Juni) - 310.000 australische Dollar. Dem Höchstbietenden hat Usher versprochen, weiterlesen ‘Ebay: alife4sale’

23
Jun

Google: Was suchen die Deutschen im Internet

Google Deutschland

Foto: Zeit.de

Ich bin heute über einen sehr spannenden Bericht auf Zeit.de gestolpert. Oder besser gesagt - über eine Karte, die verzeichnet, wo mit Hilfe von Google in Deutschland am häufigsten wonach gesucht wird.

„Arbeit“ wird zum Beispiel am häufigsten in Rostock gesucht. „Reichtum“ und „Fortschritt“ - in Ostdeutschland. Nach „Karriere“ und „Geld“ suchen eher die Deutschen aus dem Westen.

Dresdner und Augsburger sind sich ähnlich. Dort werden oft verwandte Begriffe gesucht: in Dresden nach „Flirt“ und „Spannung“. In Augsburg nach „Seitensprung“ und „Leidenschaft“. In Bielefeld nach „Glück“ und „Lachen“. Und auch „Hoffnung“ und „Angst“ liegen nahe beieinander – in Gießen.

Finde ich echt interessant. Kann diese Karte richtig die Deutschen beschreiben? Gibt’s wirklich in Rostock mehr Arbeitslose als sonst wo? Streben die Ostdeutschen nach Reichtum? Sind die Dresdner und Augsburger leichtsinniger als die anderen Deutschen?  

Wenn ich nach Deutschland übersiedeln müsste, würde ich mich anhand dieser Karte für München entscheiden - Karriere, Profit, Sport, Freude - dass klingt ganz nett und für mich passend ;-)  In Osnabrück zu leben, scheint auch ganz interessant zu sein, aber ja… ich habe eine Freundin ;-)

18
Jun

Sonderposten bei DiTech

ditech Foto: Katisommer

Ich habe heute auf der DiTech-Webseite entdeckt, dass sie in ihrem Webshop einen Bereich haben, in dem sie Sonderposten anbieten. Bei der Ware handelt es sich vorwiegend um neuwertige Artikel bzw. Ausstellungsstücke.  Aber auch gebrauchte Produkte werden angeboten, z.B. Navigationssysteme (günstig!). 

Finde es fein, zwar etwas anders, als man vom Mediamarkt und Saturn gewöhnt ist - bei den Geschäften werden Sonderposten nie im Internet zum Verkauf angeboten,  aber gerade dieses “Anderssein” macht DiTech moderner, und somit besser.

Das war’s, wollte nur kurz darüber berichten ;-)

17
Jun

Mittagessen in der Fresshölle

schnitzel

 

 

 

 

 

 

 

Foto: Ianturnton

Essen - für die einen ist es banale Nahrungsaufnahme, andere verdienen Geld damit und wieder andere schreiben darüber. Ich hingegen bin heute in der Fresshölle gelandet…

“Treffpunkt-Stüberl” oder so ähnlich, heißt der Ort des Grauens bei dem - zumindest laut Schild - heute Berner Würstel auf dem Menü standen. Mein erster Fehler war, es zu betreten. Der zweite Fehler war, nicht gleich wieder die Flucht zu ergreifen als man mir sagte es gäbe keine Berner Würstel mehr.

Die rothaarige Dame hinter der Glasvitrine versteht aber ihr Handwerk und lächelte mich diabolisch an: “Aber ein Schnitzerl kann ich ihnen anbieten…!”. Mein dritter Fehler war, dieses Angebot anzunehmen. ”Mir habe man das Schnitzerl schon in den Augen angesehen als ich hereinkam”, meinte sie.

Mein vierter Fehler war, statt einer Nachspeise eine Suppe zu wählen - Pfeffersuppe. Man nehme: ca. 200ml Wasser, gefriergetrocknete Suppenkräuter, Salz, zwei grüne Pfefferkörner, rotes Paprikapulver, jede Menge Saucenbinder und ein paar Teigwarensterne. Mischen, erwärmen und servieren - voila eine Pfeffersuppe ist fertig!

Mein fünfter Fehler war weiterlesen ‘Mittagessen in der Fresshölle’

16
Jun

EM 2008: Lässt sich das Cordoba-Wunder wiederholen?

 

Worüber könnte man heute wohl sonst schreiben, wenn nicht über das EM Spiel Österreich gegen Deutschland?!

Also, das Wort des Tages in allen österreichischen Zeitungen scheint heute wohl “Cordoba” zu sein. Für diejenigen, die in Wikipedia nicht nach Cordoba suchen wollen: Ziemlich genau 30 Jahre ist es her, am 21.06.1978 traf im Rahmen der Fußball-Weltmeisterschaft 1978 Deutschland in der Zwischenrunde auf Österreich (fand in Argentinien statt, und Austragungsort dieses Spiels war die Stadt Cordoba). Österreich hat damals 3:2 gewonnen. Zwar sind die Österreicher ebenso wie die Deutschen nach der Zwischenrunde ausgeschieden, aber für uns ist dieser Prestige-Sieg ein heute noch erwähnenswerter Erfolg (leider). Deutschland ist seitdem einmal Welt- und zweimal Europameister geworden, aber ok, lassen wir das…

Und heute Abend treffen im Rahmen der Europameisterschaft Österreich und Deutschland erneut aufeinander. Dieses Spiel findet in Wien statt und Österreich hofft natürlich auf ein neues Wunder. Deutschland würde ein Unentschieden reichen. Ob Wien ein zweites Cordoba wird, wird man sehen

Der deutschen Mannschaft ist weiterlesen ‘EM 2008: Lässt sich das Cordoba-Wunder wiederholen?’

12
Jun

Laptop selber bauen - geht das?

laptop Foto: Aphrodite

Ich habe bereits Erfahrungen mit Selbstbau eines Desktop-PCs.

Nun würde ich mir gerne auch einen Laptop selber bauen. Theoretisch weiß ich, wie es geht, praktisch brauch ich ein paar Erfahrungsberichte, immerhin weiss ich nicht wie schnell es geht und überhaupt, ob es nicht in die Kategorie “Mission impossible” einzustufen ist. Mal sehen - vorerst sind mal ein paar Überlegungen und Internet-Recherchen angesagt.

Überlegungen: Laptops sind so eine Sache. Praktisch für jeden, der oft unterwegs ist, aber ein Problemfall wenn es um Aufrüstung geht. Ein Laptop wird nie einen Desktop Rechner ersetzen, zumindest nicht nach dem heutigen Stand. Der große Vorteil von Desktops liegt weiterlesen ‘Laptop selber bauen - geht das?’

11
Jun

Handy-Verbot in Öffis: Ohne Grund?

telefonieren 

Foto: Edward

Über das Handy-Verbot in den Öffis wird in Österreich seit Monaten diskutiert. Angeblich stört es den Grossteil der Bevölkerung, somit soll telefonieren in den öffentlichen Verkehrsmitteln verboten werden. Lärm stört, laute Gespräche stören, Klingeltöne stören. In Graz geht es angeblich den Öffis-Benutzern bereits besser: Ich habe vor kurzen im Handy-Blog gelesen, dass in Graz ein Handy-Verbot in den Öffis seit April gilt.

Jetzt lese ich aber über die neueste Befragung zu ”Telefonieren im öffentlichen Raum”, wo zwar steht, dass zwei von fünf Österreicher (43 %) sich durch rücksichtslose Handynutzer zumindest manchmal gestört fühlen, ABER fast genauso viele (42 %) gestehen ihren Mitmenschen hingegen absolute Handlungsfreiheit zu.

Am Ende der Studie “Telefonieren im öffentlichen Raum” wird noch kurz auf die Befragungsergebnisse eingegangen, wo sich herausgestellt hat, dass öffentliche Nahverkehrsmittel wie U-Bahn, Straßenbahn und Bus (27 %) sowie Züge (20 %), aus Sicht der Bevölkerung, nur Randthemen darstellen.

Jetzt stellt sich natürlich die Frage weiterlesen ‘Handy-Verbot in Öffis: Ohne Grund?’