Foto: Bestiario
Habt ihr euch schon einmal die Frage gestellt, was mit (euren) User-Profilen auf unterschiedlichen Webseiten geschieht, nach dem man stirbt – besonderes auf diejenigen Webseiten, die für Kommentare/Kommunikation offen sind? Ich schon… Nicht, dass ich vorhabe, in der nächsten Zeit von dieser Welt zu gehen, aber das hat mich einfach interessiert.
Also, in den meisten Fällen hängen die Profile der gestorbenen Menschen in der Luft und sind offen für jegliche Kommentare und Spams. Heute auf der Website Facebook, kann man in einem dieser Profile lesen: “Andrew tut jetzt nichts.” Im vergangenen Jahr starb er. Alle Kommentare auf der Seite des Andrews erscheinen sofort. Glücklicherweise sind es immer positive Beiträge. Doch das ist nicht immer der Fall.
Zum Beispiel hatte das größte soziale Netz der Welt - MySpace – mal einen Fall, wo im Jahr 2005 der 17-jährige Joshua Ansom Ballard vor seinem Selbstmord an Freunde durch MySpace ein Schreiben schickte und darauf hin Kommentare kamen. Das zeigt nur, wie emotional aufgeladen so ein Profil sein kann.
Das soziale Netzwerk LinkedIn hat eine klare Politik in Bezug auf die verstorbenen Nutzer: Auf Antrag von Verwandten wird das Profil einfach entfernt.
Ich finde, eines der besten Lösungen zeigt das Projekt OpenID, wessen Ziel lautet: Ein Login für unterschiedliche Webseiten. Wird OpenID über den Tod des Anwenders benachrichtigt, werden somit mehr als 4.000 Webseiten informiert, darunter auch MySpace.
—
Quelle: Guardian



Tja, nun denken nur wenige darüber…aber in ein paar Jahren werden es tausende sein(denn auch ältere personen nun gerne in Social netzwerken untrewegs sind)…
es ist schon irgendwie gruselig, die seiten von Toten vermehr zu finden…
Auch ich habe mich mit der Frage beschäftigt. Meine Eltern kennen sich im Internet überhaupt nicht aus, nicht alle meine Freunde in meiner Umgebung, wissen, in welchen Foren ich unterwegs bin. Vermutlich werde ich dann in den Foren, Blogs und andere Online-Netzwerke ewig leben