
Foto: Shiris
Ich denke, die meisten von uns haben schon einmal oder mehrmals eine Arbeit gesucht und wissen mehr oder weniger wie das ganze abläuft oder ablaufen sollte. Es gibt auch im Internet sehr viele Informationen darüber – doch manches halte ich für veraltet. Warum?
Ganz einfach – machen wir ein Experiment: ich tippe folgendes in Google ein: „Arbeit richtig suchen“. Das erste Ergebnis ist von justlanded.com, das folgende (Standard-)Tipps enthält:
- AMS (Arbeitsmarktservice) – Arbeitstellen für Arbeitslose ist die erste Adresse;
- Weiters wird vorgeschlagen, Jobbörsen im Internet durchzustöbern;
- Stellenanzeigen in Zeitungen durchzulesen;
- Vermittlungsagenturen kontaktieren;
- und allen Bekannten erzählen, dass man eine Arbeit sucht – laut dieser Webseite, sollte dies die effektivste Möglichkeit sein, um einen Job zu finden…
So, das sind genau die Möglichkeiten, die jeder kennt - meine Meinung nach fehlt die wichtigste und effektivste Methode (die mir übrigens Erfolg bei der Arbeitssuche gebracht hat): Man soll schauen, ob die Firmen, wo man gern arbeiten würde, auch Webseiten haben und dort Stellenausschreibungen und Jobformulare anbieten, um Daten zu hinterlassen. Denn, bevor eine Freistelle in Stellenanzeigen im Internet oder in Zeitungen erscheint, versuchen die meisten Firmen durch eigene Webseiten auf die Stelle aufmerksam zu machen wie z.B. hier eigene Jobbörse der Rewe-Gruppe (Billa, Bipa, Merkur,..) oder hier freie Stellen bei DiTech (noch einen Tipp für diejenigen, die gern bei DiTech arbeiten würden, findet ihr hier). Man hat dadurch sogar mehr Chancen die Stelle zu bekommen, weil eben nicht so viele Menschen eine Arbeit direkt auf Firmen-Webseiten suchen.



Ist natürlich auch billiger für die Firmen, als wenn sie eine Anzeige schalten müssen. Gerade, wenn man Arbeit bei weniger betuchten Firmen sucht (zB manche Sozial-Jobs), lohnt sich der Blick auf den Webauftritt noch mehr.
Stellenanzeigen auf eigenen Webseiten sind tatsächlich sehr in. Dennoch gehen viele Unternehmen zu Personalvermittlungs-Agenturen, weil sie annehmen, dass die Personalberater besser eingeschult sind und die passenden Bewerber für sie finden würden, was aber nicht immer klappt.
ich denke auch, dass es gut ist, wenn man die Bewerbungsausschreibungen auf der Homepage zu sehen bekommt! Positiv für all jene, die genau wissen, was und vor allem wohin man will!
Schlecht für jene, die die Firmen nicht kennen bzw. stelle man sich vor man will sich bei einer Multimediaagentur bewerben…ratet mal, wie viele es davon im Internet gibt und ratet mal, wie viel Zeit man dafür im Internet investieren muss, um an die richtige zu kommen!
@journeyman
ja, aber man müsste schon die Richtung kennen(Geschäft, Fabrik, Firma & Branche) und somit sollte es nicht so schwer und zeitaufwendig sein, oder?