02
Mai
08

Die Geschichte der Spammails

 Bild: Bernetblog

Vor genau 30 Jahren verdiente Gary Thuerk - ein Computerhändler - durch
Spammails, die an 600 Personen (damals 1/3 aller Online-Personen) gesendet
wurden, über zwölf Millionen Dollar. Er verschickte seine Werbemails ganz
offiziell von seinem Computer aus, um Werbung für seine Produkte zu machen.
Dabei war er äußerst erfolgreich: Die unerwünschten Mails brachten ihm
zahlreiche neue Kunden.
In den 80er Jahren und Anfangs der 90er Jahre waren nur wenige Menschen
online: hauptsächlich Wissenschaftler und Militärangehörige. Es gab also
keinen Anlass zu spammen, da man wusste, dadurch die gewünschten Zielgruppen
nicht erreichen zu können. 1993 entstand das WWW so wie wir es heute kennen. Immer mehr Privatpersonen
entdeckten das Internet für sich und begannen es vermehrt zu verwenden.
Somit bekam auch die Möglichkeit, illegale Werbemails zu schicken, eine neue
Bedeutung und das Netz wurde für emsige Geschäftemacher interessant.

Heute werden täglich ungefähr hundert Milliarden Werbenachrichten weltweit
versendet. Dabei handelt es sich in den meisten Fällen um Werbebotschaften
für Potenzmittel, Pornoseiten oder Online-Casinos.
Experten schätzen, dass heute neunzig Prozent aller Spams von Kriminellen
versendet werden.

Ich frage mich immer wieder, wie Spammer an meine eMail-Adresse heran kommen
und ignoriere bzw. lösche penibel alle Spammeldungen, die ich als solche im
Vorhinein erkenne. Die meisten Spammer können mit den von ihnen gewählten
„Subjects“ mein Interesse nicht wecken.
Wie bekämpft ihr Spammails?


5 Antworten zu “Die Geschichte der Spammails”


  1. 1 paleica Mai 2, 2008 um 8:17 Uhr nachmittags

    das wäre doch möglicherweise ein ‘wissenswert’ eintrag auf meiner seite. info gefällt mir +++

  2. 2 stefanebner Mai 2, 2008 um 8:32 Uhr nachmittags

    Seit dem EU ungenehmigte Werbung/Spamms verboten hat, habe ich ruhe von solchen. Und falls ich was bekomme, dann sind das keine “Werbebotschaften für Potenzmittel, Pornoseiten oder Online-Casinos”, sondern eher Mails mit Betreffen a la “Her mit deinen Kontodaten, ich bin deine Bank”, “Offne schnell, dabei ist ein Foto von deiner Freundin mit einem Anderen”, etc. Die Spamms werden bei mir von Spammfilter gefangen, und stören somit nicht. Ich weiss auch, dass diejenigen, die auf Yahoo oder MSN eine Email-Account haben, haben auch öfters Ärger mit Spamms - meistens mit englischsprachigen..Amerikaner :-(

  3. 3 soulsista23 Mai 5, 2008 um 7:31 Uhr nachmittags

    Also ich hab eine prinzipielle Minderung gemekrt, bekomme aber noch immer viele Spams in Richtung Potenz und co - das leider hat sixch nicht gebessert, vielleicht ists aber eben auch wirklich von Anbieter zu Anbieter verschieden! Spamfilter sollte man auch auf jeden Fall aktivieren - hat immer Sinn!
    wie die aber an unsere Emailadressen kommen, weiß ich ned, ich dneke mal da werden alle Möglichkeiten durchprobiert (per eigenen Programmen oder so)…

  4. 4 mshisha Mai 6, 2008 um 9:05 Uhr nachmittags

    Ich hasse Spam!
    Ich hasse Spam immer mehr!
    Ich hasse Spam am allermeisten!
    Ich hasse Spam in meiner Mailbox!
    Ich hasse Spam auf meinem Handy!
    Ich hasse das Wort Spam!
    Ich hasse Spam!
    So ich glaube das fasst gut zusammen wie ich darüber denke;)))))

  5. 5 Miriam Mai 13, 2008 um 12:21 Uhr nachmittags

    Das stimmt, ich bekomm auch öfters Spammails. Aber wenn ich mir das so überlege, ich glaube, die Spammer erhalten die mail-adressen von Seiten wo man sich registriert hat. Wie auch immer, wenn ich von mir unbekannten Personen mails erhalte, lösche ich sie gleich und die Geschichte hat sich. Da gibts noch so eine Art von Spams und zwar: a la: Schau welches Foto ich von dir hab. Ach ja, Blödsinn so was.

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