Bild: Bernetblog
Vor genau 30 Jahren verdiente Gary Thuerk - ein Computerhändler - durch
Spammails, die an 600 Personen (damals 1/3 aller Online-Personen) gesendet
wurden, über zwölf Millionen Dollar. Er verschickte seine Werbemails ganz
offiziell von seinem Computer aus, um Werbung für seine Produkte zu machen.
Dabei war er äußerst erfolgreich: Die unerwünschten Mails brachten ihm
zahlreiche neue Kunden.
In den 80er Jahren und Anfangs der 90er Jahre waren nur wenige Menschen
online: hauptsächlich Wissenschaftler und Militärangehörige. Es gab also
keinen Anlass zu spammen, da man wusste, dadurch die gewünschten Zielgruppen nicht erreichen zu können. 1993 entstand das WWW so wie wir es heute kennen. Immer mehr Privatpersonen
entdeckten das Internet für sich und begannen es vermehrt zu verwenden.
Somit bekam auch die Möglichkeit, illegale Werbemails zu schicken, eine neue
Bedeutung und das Netz wurde für emsige Geschäftemacher interessant.
Heute werden täglich ungefähr hundert Milliarden Werbenachrichten weltweit
versendet. Dabei handelt es sich in den meisten Fällen um Werbebotschaften
für Potenzmittel, Pornoseiten oder Online-Casinos.
Experten schätzen, dass heute neunzig Prozent aller Spams von Kriminellen
versendet werden.
Ich frage mich immer wieder, wie Spammer an meine eMail-Adresse heran kommen
und ignoriere bzw. lösche penibel alle Spammeldungen, die ich als solche im
Vorhinein erkenne. Die meisten Spammer können mit den von ihnen gewählten
„Subjects“ mein Interesse nicht wecken.
Wie bekämpft ihr Spammails?

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