Foto: Johnny
Erinnert ihr euch noch an jene Zeiten, in welchen man eine fleckige Papierfaltkarte auf den Knien hielt, lenkte so mehr oder weniger souverän und suchte zugleich das verwirrende Straßennetz nach Hinweisen ab, wo man sich gerade befand? Hin und wieder klappte es, oft aber nicht.
Heute ergeben sich die Autofahrer fast willenlos einem Navigationssystem. Warum auch nicht, einerseits werden die Geräte von Tag zu Tag günstiger (ich beobachte den Preisverlauf von einem bei Ditech und warte ab bis das Objekt der Begierde die Grenze von 200 Euro unterschreitet - dann gehört es mir
); anderseits gehören mittlerweile die Navigationssysteme zum Auto wie Reifen - man mag nirgendswohin ohne. Ich weiß jedenfalls keinen mir bekannten Vielfahrer, der immer noch ohne Navigationsgeräte fährt.
Navigationssysteme werden aber nicht nur beim Autofahren verwendet, sondern zB. auch bei der Orientierung in den Wälder bzw. hoch oben in den Bergen bei Bergtouren. Neuerdings war ich zu einem Orientierungslauf eingeladen. Zwar durch den Wald laufen ist nicht so mein Ding, aber was tut man nicht alles für Freundschaftspflege. Das letzte Mal als ich eine Einladung zu so einem Lauf annahm, liegt schon Jahre her! Auf jeden Fall wenn man weiter denkt wird da auf einmal aus einem - eine „Geocoaching“. Bei dieser neumodischen Sportart verlässt man sich auf ein Outdoor-Navigationsgerät und rennt damit durch den Wald.
Es war auf jedem Fall ein erlebnisreicher Samstag. Anscheinend hat mein Bekannter sich doch nicht zu recht gefunden mit dem modernen Gerät. Wir haben uns verlaufen, dadurch wurden aber neue Bekanntschaften geknüpft, die andernfalls nie zustande gekommen wären - liebenswerte, kleine Irrtümer, die diese Orientierungshilfen so menschlich machen ![]()

Stimmt, ich kenne Leute die ohne so einen Navigator sich nie aus dem Haus trauen
Es ist auf alle Fälle eine nützliche Sache, allerding wenn das Gerät immer aktualisiert wird - sonst können sehr witzige Geschichten passiern!
Aber auch ständige Aktualisierung ist manchmal falsch: Gutes Beispiel, ist uns mal passiert. Wir wollten mit dem Navi in den Urlaub fahren, und haben aufgrund des Staus auf der Autobahn eine neue Route berechnen lassen, welche uns dann durch ein paar Dörfer über eine Brücke wieder auf eine Autobahn führen sollte. Also lotzte uns das Navi durch die Dörfer, und zu der Brücke, über die wir dann laut Navi fahren sollten. Allerdings stand am Anfang der Brücke ein Schild
“Betreten und Befahren der Baustelle verboten!”
Wie sich dann herausstellte, so hat es uns ein Bauarbeiter gesagt, sollte die Brücke eigentlich shcon seit 2 Monaten fertig sein, doch aufgrund von Lieferproblemen wird immernoch gebaut. Unser Navi war seiner Zeit einfach etwas voraus
Aber die Digner habens chon gewaltige Vorteile, vor allem wenn man öfters geschäftlich in anderen Städten unterwegs ist, würde ich heutzutage auch nicht mehr ohne machen.
Grüße,
Thomas
Eine intressante Geschichte, Thomas, so kenne ich es noch nicht. Ist sicher möglich.
Na ich denke für viele ists sicher im Berufsleben viel praktischer als vorher, ich denke da na die Sparte Vertreter, und auch sicherer beim fahren als das ewige fummeln mit der Karte während des Fahrens, so ists auf alle Fälle besser, vor allem wenn man wirklich auf Orientierung angewiesen ist.
@ Kati: na, und ists schon deinem preis entsprechend, also gabs den Zuschlag?
obwohl ich eine frau bin, will sofort klarstellen, dass ich strassenkarten und landkarten und city pläne lesen kann und weiss wos lang geht,haha, aber ich muss auch zugeben dass so ein navigationsgerät wirklich eine super erfindung ist, die das leben deutlich einfach mehr macht und natürlich gemütlicher, wenn man einfach nur der stimme lausche muss, die sagt:
” nach den nächsten 250 m, bitte links abbiegen, und dann sind sie an ihrem ziel angekommen!”;)))
toll, dass es weibliche Stimme ist
Oder gibts Navis mit männlichen Stimmen??