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Im Internet surfen steht auf meinem täglichen Programm: Ich schreibe täglich mehrere Emails, kommuniziere so mit meinen Freunden und surfe mal hier mal dort - das alles seit Jahren und ohne mir Gedanken zu machen, ob es jemanden interessieren könnte, was genau ich im Internet mache. So war das bis gestern, bis mich Stefan auf das Thema “Anonymität im Internet” aufmerksam gemacht hat.
Stefan meint, zu viele Menschen können tagein, tagaus unsere Spuren im Internet (z.B. IP Adresse eures Computers) verfolgen. Am Arbeitsplatz z.B. der Arbeitgeber – und der Staat kann es seit kurzem auch. Die Vorratsdatenspeicherung betrifft das Surfverhalten aller Bürgerinnen und Bürger. Es soll gespeichert werden wer wann und wo surft. Ich habe auch bei derStandard.at einen sehr guten (und langen) Artikel gefunden, über die Überwachung vom Staat, Folgen und Hintergründe dieser. Diesen Text kann ich nur empfehlen!
Ich habe mich in das Thema vertieft und nach mehreren Stunden lesen folgendes mitgenommen: Wer die Anonymität der realen Welt auch im digitalen Raum möchte, muss besondere Maßnahmen treffen. Ich habe ein Paar gute Seiten im Internet gefunden, vielleicht werden sie dem einen oder anderem Internetuser von Nutzen sein:
MrHussens Seite beschreibt, wie ein privater Internetnutzer mit unkomplizierten Schritten die Spuren im Internet beseitigen kann. Bei Anonymouse hat man die Möglichkeit, einzelnen WebSites anonym anzuschauen. Ihr könnt über diesen Proxy eine Website aufrufen; diese erhält dann lediglich die Daten der AnonyMouse-Seite und eure IP bleibt verborgen. Natürlich gibt es unterschiedliche Tools - sowohl kostenpflichtige als auch kostenlose - die man runterladen und installieren kann (z.B. hier von ZDnet). Gefallen haben mir auch die Methoden hier bei Torprojekt. Auch Wikipedia spricht dieses Thema interessanterweise an.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass viele ihre Daten für sich behalten können wenn man bereit ist, ein wenig Gehirnschmalz und Arbeitsaufwand zu investieren. Und ein wenig Know-How im PC-und Internet-Bereich hat noch Niemanden geschadet
Liebe Grüße,
Amelie
P.S.: Frage: bin ich eine der wenigen die darüber bis dato nicht nachgedacht hat, oder schaut es bei euch genauso aus? Wie wichtig ist das überhaupt für einen durchschnittlichen User?

Ich denke mir, dass die Gedanken über dieses Thema bei jedem irgendwo im Kopf rumspuken, aber wirklich auseinandersetzen tut sich damit nicht jeder! Ich glaube, dass es jedoch ein Thema ist, das mehr und mehr aktuell ist und sein wird. Wenn man es nüchtern betrachtet, sind wir quasi die erste richtige Internetgeneration und somit umgeben von ständigen Veränderungen rund um das http://www. Viele von uns gehen sicher noch naiv an die Sache ran, andere sehen eine komplette Verschwörungtheorie dahinter. Ich persönlich weiß oft nicht mehr, was ich denken soll. Immer öfter liest und hört man über die Kontrollen und Überwachungen im Internet, sogar google soll dabei eine ganz große Rolle spielen!
Andererseits kommt es doch darauf an wofür man das Internet benutzt!
Ich meine, wenn ich mir Blogs wie diesen hier ansehe oder mal genauere Hintergründe zu einem Thema google, was soll man mir schon groß vorhalten können? Mittlerweile läuft doch alles nur mehr auf Kontrolle und Big brother raus und wir wissen wahrscheinlich gerade mal einen Bruchteil davon bescheid…
Hmmmm, man sieht, kein einfaches Thema..
Interessiert mich auf jeden Fall auch, wie andere user das so sehen!
Sicher kein einfaches Thema, aber es gibt zum Glück einige Tools, welche diese private Spuren ein mehr oder weniger verschleiern können.
Ob ich darüber nachgedacht habe? Sagen wir mal, ich bin mir sicher, dass alles was man mit dem PC tut in der einen oder anderen Weise gespeichert bleibt, irgendwo. Die Frage ist nur, wer diese Daten dann herausholen kann. Ich zerbreche mir nicht so sehr darüber den Kopf, weil ich nicht denke, dass ich mit dem Internet Sachen anstelle, die irgendwie illegal oder peinlich sind. Von daher ist es mir nicht so wichtig mir Methoden zu suchen um meine Spuren zu verwischen. Aber für Leute die hochgeheimes Material im Internet hin und hersenden wollen ist das sicherlich notwendig.
“big brother is watching you”-…..und zwar whereever you are, auch wenns im internet ist.
ich habe vor circa einem monat einen sehr guten artikel über genau das thema im kurier gelesen und ihn mir sogar bei mir aufs klo gepickt(mach ich bei guten artikeln, die ich nicht vergessen will oder wenn ich will dass sie auch andere bei mir am klo lesen, und ein was zum nachdenken haben)*g*.
dass das ganze viel tiefer geht als uns bekannt ist, glaube ich auch, nein, ich bin davon überzeugt, denn im zeitalter wo man vom boss gegoogelt wird, bevor er einen feuert oder einstellt, ist alles möglich und wenig bekannt.
aber was kann man dagegen denn wirklich tun?
man muss doch zum bankkomaten, man muss telefonieren, man muss zigaretten beim automaten kaufen und die karte in den schlitz schieben, man muss seine mails checken,……oder etwa nicht?
das ist hier die frage - denn ich glaube irgendwie dass wir uns das selbst eingebrockt haben, weil wir das ganze ja wollen und nicht mehr auf diese dinge verzichten können.
so sehe ich die sache….aber eigentlich hab ich noch viel zu sagen, bin aber viel zu müde zum tippseln…*gääääähn*
Naja, aber so einfach ist das auch wieder nicht mit dem Umgang der persönlichen Daten, das kann wirklich für alles verwendet werden und wenn ich mir deinen Artikel so ansehe, amelie, dann macht mich das noch mehr stutzig als ich es bisher schon bin und ich gehöre zu den weltverschwörern! Wir sind die Generation 1 und da heisst es wohl auf Fehler werden wir erst aufmerksam wenn wie gemacht wurden und vieles missbraucht wurde!
Was mich aber auch hoffen läast: dass es private seiten und viele Personen gbit, die sich aktiv mit diesem Thema auseinandersetzen und versuchen da etwas zu ändern und unsere Sicherheit zu gewährleisten!
So, und nach diesem Post kom och sicher auf mindestens 20 schwarze Listen weltweit! *ggg*
“So, und nach diesem Post kom och sicher auf mindestens 20 schwarze Listen weltweit! *ggg*”
und wenn du jetzt in diesem Satz noch “Terror” oder “Bombe” benutzt hättest und in Amerika wohnen würdest, könnte in diesem Augenblick das FBI vor deiner Türe stehen! ggg
Aber ganz so lustig ist das ja auch wieder nicht, denn das ganze passiert ja wirklich und wie wir ja alle wissen, landet meist alle was in Amerika passiert/entwickelt/etc irgendwann bei uns auch! Und die sich steigernde Transparenz unserer Gesellschaft ist eines dieser Entwicklungen, die mir überhaupt nicht gefällt, alleine schon aus Prinzip! Wenn man bedenkt, was mit dem Internet und den Handys passiert, ist das schon ein wenig erschreckend. Das Problem ist nur, dass alles dermaßen schleichend passiert, dass es die meisten nicht mitbekommen oder/und es ihnen egal ist!
Ich könnt jetzt leider noch Tage und Bücher darüber schreiben, aber draussen beginnt es gerade zu schneien und ich gucke lieber aus dem Fenster und erfreue mich des schönen Anblicks!
“Das Problem ist nur, dass alles dermaßen schleichend passiert, dass es die meisten nicht mitbekommen oder/und es ihnen egal ist!” - richtig, aber man darf nicht vergessen: wenn jemanden was von dir will bzw. wenn du verdächtig wirst, dann wird`s ganz schnell gehen, du wirst gefunden und für deine Taten gekreuzigt
Sicher kann es auch seine Vorteile haben wenn wir zum Beispiel an die ganze kinderprnos oder Menschenhandel im internet denken, dann verstehe ich warum gewisse Wörter oder ähnliches gesucht werden, aber wenn da ganz normal und als wäre es selbstverständlich geschaut und gesammelt werden würde, was ich da so treibe, dann bin ich doch auch etwas enttäuscht, nicht alle meine Daten sind interessant!
Gut, dass ihr auch so kompetente Lösungen habt, sehr nett alles aufgezählt und zusammengefasst! Danke!
uuuuund ich reiz es jetzt aus: bombe, amerika, terrrist, bin laden muahahahaaaa
@Tiegerauge
Na wart ma ab, bloggen ist in Mode, wehe du auch eins öffnest - dann weißt du schon jetzt wer bin laden heissen wird 
böse-böse ist jemand
Jaja, ihr lieben, ihr habt ja wirklich Recht! Ich bin eine ziemlich naive person, die nichts böses denkt und von haus aus allen vertraut - zumindest bis vor kurzem. irgendwann habe ich aus spass meinen namen in google eingegeben und einiges entdeckt - die spuren sind wirklich tief. jedes gewinnspiel, das ich je gewonnen habe und jede noch so vergessene unterschriftenliste, die ich je unterschrieben habe, habe ich dort wieder entdeckt. unter anderem. aussedem natürlich alle meine offiziellen sachen von der uni, von den forenbeiträgen brauche ich gar nicht zu sprechen. alles einzeln ziemlich harmlos, aber insgesamt könnte sich schon ein bild ergeben - und wer weiss wer es wan gegen mich verwenden könnte (das klingt ja schon fast paranoid!) nun, jetzt weiss ich bescheid, leider bleibt mir nicht die zeit, dass ich mich um die anonymisierung kümmere. und da schon so viel gespeichert ist, ist es dafür vermutlich eh schon zu spät… :-((