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Wenn ihr eine Datei löscht, wollt ihr damit sicherstellen, dass vertrauliche Inhalte nicht plötzlich wieder an unbequemer Stelle auftauchen. Oft genug landen zu löschende Dateien einfach nur im Papierkorb. Aus dem lassen sich von jedem X-beliebigen Anwender ganz leicht wieder herausfischen: Man muss nur hineinsehen. Kluge User löschen die Dateien in dem sie den Papierkorb entleeren. Selbst dann sind sie noch immer nicht wirklich verschwunden. Denn Windows lässt die Dateien einfach auf der Festplatte oder dem Datenträger liegen und gibt nur ihren Speicherplatz zum Überschreiben frei. Solange das aber nicht passiert ist, können die Daten wiederhergestellt werden.
Auch Formatieren ist zu wenig. Dabei wird ebenfalls nur das Inhaltsverzeichnis für die Dateien nicht aber die Datei selbst gelöscht. Man kann den Vorgang mit einem Buch vergleichen, aus dem lediglich das Inhaltsverzeichnis herausgerissen wird. Wer wirklich an die Informationen kommen möchte, blättert solange, bis er sie findet.
Wer es darauf anlegt, kann mit den richtigen, teilweise sogar frei verfügbaren Tools aus dem Internet die Dateien jederzeit wiederherstellen und auf sie zugreifen.
Um Datenspeicher sicher zu löschen, braucht es spezielle Programme, die Dateien mehrfach mit verschiedenen Zeichen und Zufallsmustern überschreiben. Dafür eignen sich spezielle Tools, die für Privataanwender teilweise sogar gratis im Internet erhältlich sind, z.B. „Secure Eraser„.
Wer absolut sicher gehen will, dass alle Dateien gelöscht sind, zerstört den Datenträger physikalisch
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