16
Mai

U2 Verlängerung

Rechtzeitig vor dem EM Beginn, wurde letzte Woche am Samstag die U2 – Verlängerung gefeiert. Nun fährt die U2 bis zum Ernst Happel Stadion.

Die 5 neuen Stationen sind:

Taborstraße,

Praterstern,

Messe-Prater,

Krieau und

Stadion.

Ich war am Samstag bei der feierlichen Eröffnung der neuen Stationen dabei und habe einige Fotos gemacht:

Der Zitronengeruch vom frisch aufgewischten Boden wird zwar nicht vermittelt, dennoch bin ich gespannt, wie lange diese neuen Stationen so sauber bleiben werden.

In der Station Praterstern ist ein Bild der Kärntner Künstlerin Susanne Zemrosser zu sehen.

Die Verlängerung umfasst ungefähr 2 Kilometer, die Baukosten dafür betrugen ca. 900 Millionen.

Nun macht die Verlängerung die Straßenbahnlinie 21 überflüssig. Eine weitere Optimierung betrifft die Buslinien 11A, 77A, 80A und 80B. Diese wurden ebenso verlängert. Diese Veränderungen betreffen zum Teil auch den 20. Bezirk Brigittenau, wo ich wohne.

Eine weitere Verlängerung der U2 bis zur Aspernstraße und bis zum Flugfeld ist geplant und soll bis 2010 fertig gestellt werden.

Da ich ausschließlich mit öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs bin, freue ich mich über jede Veränderung/Verbesserung.

15
Mai

Dreißig

30 Foto: Mumph

Wenn ich daran denke, dass ich in 2 Monaten 30 werde… Irgendwie ein komisches Gefühl dann kein Twen mehr zu sein. Dann geht’s im Leben nur noch abwärts. Wenigstens kann ich dann auf die Ü30-Parties gehen, na super ;-)  Bin ich etwa schon in der Midlife-Crisis? Früher hatten die Leute erst mit vierzig oder fünfzig ihre „Midlife-Crisis“. In der heutigen schnelllebigen Welt fangen wir bereits mit  Dreißig an, unserem vergangenen Leben nachzutrauern.

Mache ich mir vielleicht einfach zu viele sinnlose Gedanken? Ich gehöre sicher zu den wenigen Leuten, die ihren eigenen Geburtstag nicht so gerne feiern. Ein Bekannter ist mit 59 Jahren verstorben. Würde bedeuten, dass ich die Hälfte meines Lebens schon gelebt habe. Und die 29 Jahre und 10 Monate vergingen rückblickend wie im Fluge. Hoffentlich steigere ich mich jetzt nicht in irgendwas rein, aber ein bisschen deprimiert bin ich schon. Ich meine, ich bereue mein bisheriges Leben nicht, aber, ich meine… 30!!!!!! Das ist irgendwie eine entscheidende Zahl. Sozusagen der Wendepunkt vom jugendlichen männlichen Wesen zum alten senilen sabbernden Greis. OK, etwas übertrieben, aber…30!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Ich habe sogar angefangen sinnlose Vergleiche anzustellen. Mein Nachbar und ich - beide gleichaltrig, weiterlesen ‘Dreißig’

14
Mai

Sonnenbrille mit integrierter Digitalkamera - James Bond lässt grüßen

Foto: Thinkgeek.com

Die modernen Technologien machen uns heutzutage vieles leichter, auch wenn es “nur” um eine James Bond Nachahmung geht. Man setzt die Brillen auf und schon entgeht einem  kein Delikt - man kann mit den Brillen nämlich fotografieren, und zwar unbemerkt! Mann kann entweder auf einen Knopf neben der Schläfe drücken, oder den Verschluss mittels Funkfernbedienung lösen, die man bequem und unauffällig in der Tasche unterbringen kann. Ein Knopfdruck schießt ein Foto, das die Kamera sofort im internen Speicher der Brille ablegt. Die Kommunikation mit dem Computer erfolgt via USB. Ein interner Lithium-Ionen-Akku sorgt für die nötige Energie.

Wenn im Moment nichts aufregendes in Sicht ist und weder Verdächtiges noch spannende Objekte über den Weg laufen, kann man  Musik hören - ein winziger MP3-Spieler ist auf der anderen Seite eingebaut, die Kopfhörer baumeln vom Brillengestell. Und gegen UV-Strahlen schützt das technische Wunderwerk nebenbei auch noch.

Technische Daten: 1 GByte Flash-Speicher, MP3-Player und 1,3-Megapixel-Kamera. Für so eine Brille gar nicht mal so schlecht!  Und das ganze weiterlesen ‘Sonnenbrille mit integrierter Digitalkamera - James Bond lässt grüßen’

13
Mai

Beten im Internet, Emails an Gott, Gottes Youtube…

godtube Foto: Paul

Gibt es Gläubige unter euch?

Meine Großmutter ist sehr gläubig: ich habe sie am Wochenende gefragt, ob es bei ihr eventuell in Frage käme, das ein oder andere Mal die Fahrten in die Kirche zu sparen und stattdessen im Internet zu beten. Mein Gott, sie hat geschimpft! Aber vielleicht gehört sie nur zu der älteren Generation, die Veränderungen ungern annimmt;  beten im Internet ist wohl eher ein Trend für moderne, aufgeschlossene Menschen!

Im internet beten: Kennt ihr überhaupt diese neue Modeerscheinung aus den USA? Angeblich besuchten mehr als 23 Millionen Menschen allein im Februar 2008 religiöse Webseiten. Das seien 18 Prozent mehr als im gleichen Monat des Vorjahres.

Emails an den lieben Gott: Auf einer Kirchen-Webseite sind im Jahr 2001 monatlich rund 800 E-Mails eingegangen - inzwischen sind es fast 30.000 Anfragen im Monat. Sie kamen aus aller Welt, sogar aus Bangladesch.

Gottes YouTube: Einen digitalen Draht zu Gott bietet auch das Webportal “GodTube.com“, eine christliche Version des erfolgreichen Video- Portals “YouTube”. Fast 320.000 Mitglieder hat weiterlesen ‘Beten im Internet, Emails an Gott, Gottes Youtube…’

09
Mai

Weibliche Dimension der Migration

Bild: Kunstnet.de

Laut Experten wandern immer mehr hoch qualifizierte Frauen aus wenig entwickelten Ländern aus und versuchen ihr Glück in der reichen Welt. Aber welche Folgen hat dieser Trend für die Herkunftsländer?

Eine OECD–Studie aus dem Jahr 2000 zeigt, dass 51 Prozent der im Ausland geborenen Population der ersten Welt, Frauen ausmachen. In den 90er Jahren stieg in den meisten OECD Länder die Migrationsrate von hoch qualifizierten und gut ausgebildeten Frauen.

Nun versuchen WissenschaftlerInnen die Gründe dieses Trends herauszuforschen. Bisher wurden im Hinblick auf Migration überwiegend männliche Komponenten in der Forschung berücksichtigt, da früher mehr Männer auswanderten. Klassisches Beispiel: Gastarbeiter der ersten Generation in den reichen Industrieländern. Die durchschnittliche Migrationsrate von Männern mit einem Universitätsabschluss liegt derzeit bei 13,1 Prozent. Demgegenüber stehen 17,6 Prozent Frauen.

Nun, was sind aber Gründe dieses weiblichen Brain Drains? WissenschaftlerInnen gehen davon aus, dass sich Frauen mit einer höheren Ausbildung mehr Unabhängigkeit in der Arbeitswelt wünschen. Darüber hinaus sind die Aufstiegschancen von gut ausgebildeten Frauen in den Entwicklungs- oder Schwellenländern begrenzt. Außerdem haben Frauen im Gegensatz zu ihren männlichen Kollegen einen schwierigeren Zugang zum Arbeitsmarkt: So arbeiten viele Frauen in der zweiten oder dritten Welt in Jobs, die ihren Qualifikationen nicht gerecht werden: Sie sind überqualifiziert!

Nun fürchtet man, dass dieser Trend negative Auswirkungen auf die Entwicklung von Frauenrechte haben könne: Die Abwanderung von Frauen mit hohem Bildungsniveau bedeutet immerhin das Fehlen von Rollenbilder.

Man vermutet, dass dieser Brain Drain schwere wirtschaftliche Folgen für die Entwicklungsländer haben wird. Andererseits wird aber die Migration als notwendig gesehen, um die Entwicklungsländer in die globale Wirtschaft einzubinden.

Ich bin gegenüber dieser Entwicklung noch ein wenig skeptisch. Einerseits finde ich es gut, dass Frauen ein selbst bestimmtes Leben führen und selbst entscheiden, wo sie leben wollen. Andererseits müsste man sich fragen, wieso es soweit kommt, dass so viele Frauen auswandern müssen.

Was ist eure Meinung dazu?

Bild: stuff.mit.edu

08
Mai

Überwachungs- und Webkameras: Sinn und neue Ideen

webcam Foto:CBS

Was denkt ihr als erstes, wenn man sagt “In dem Geschäft gibt es Web-Kameras”? Man denkt wohl gleich an Lidl und Überwachungskameras Skandal. Und seit dem, wenn nicht schon früher, haben Web-Kameras noch schlechtes “Image”, besonders in Geschäften.

Dass Überwachungskameras nicht nur in Geschäften montiert sind, daran haben wir uns schon mittlerweile daran gewöhnt. Auf öffentlichen Plätzen, in U-Bahn-Stationen oder Flughäfen, an Bankschaltern, in Kaufhäusern oder Supermärkten, im Eingangsbereich von Gebäuden oder wo auch immer man mit dem starren Auge konfrontiert wird, das mustert uns. Auch zur Überwachung der BetreuerInnen der Kinder Zuhause oder in den Kindergärten werden sie bereits eingesetzt. Und alles wegen der Suche nach Kriminellen. Nach untreuen Mitarbeiten. Nach Dieben. Nach Verbrecher.

Heute las ich in Internet, dass nur 3 Prozent der Straßenkriminalität durch Überwachungskameras aufgeklärt wurde. Die Bilder, welche von den 4,5 Mio. Überwachungskameras in England geliefert werden müssen schließlich auch ausgewertet werden, hierzu fehlt aber das nötige Personal. Von jeder Stunde Videoaufzeichnung können dadurch nur 60 Sekunden ausgewertet werden. Die restlichen 59 Minuten weiterlesen ‘Überwachungs- und Webkameras: Sinn und neue Ideen’

07
Mai

Google-Familie bekommt Zuwachs: Google Ocean

Google Ocean Foto: Ferrous

Ja ja, schon wieder Google ;-) - Sie arbeiten an Google Ocean und haben hierfür bereits vor einiger Zeit eine Beratergruppe zusammengestellt, die aus Ozeanographen besteht.

Ziel der Bemühungen soll es sein, “ein Tool zu entwickeln, das den Anwendern eine 3D-Ansicht der Tiefen der Weltmeere präsentiert. Ähnlich wie auf der Erdoberfläche soll es in “Google Ocean” möglich sein, in den Tiefen der Ozeane nach Sehenswürdigkeiten Ausschau zu halten und beispielsweise Schiffwracks, Korallenriffe und Meeresströmungen anzusehen.” Aber wissen wir nicht alle aus der Schule, dass es vor allem am Meeresgrund sehr dunkel, trostlos und öde ist? Korallenriffe gibt’s nur ganz oben, oder stimmt das etwa nicht?

Die Integration von Google Ocean in Google Earth, stelle ich mir einerseits interessant vor: Zoomen auf den Ozean, dann ein Kopfsprung und schon befinden wir uns in der Unterwasserwelt - könnte man sicherlich nett animieren… Aber andererseits frage ich mich, ob nur die heile Unterwasserwelt, oder auch die verschmutzten Seiten des Ozeans gezeigt werden?  ;-)

Na ja, wir freuen uns auf Google Ocean, oder? Auch wenn es noch einige Jahre dauern wird bis man es verwenden können wird.  Das ganze dürfte dann für viele weitere spannende Stunden vor dem PC sorgen ;-)

 

 

06
Mai

Mutation zum Online-Shopper

online shopping Foto: Wysgal

Hilfe!.. Ich habe festgestellt, dass ich öfters im Internet einkaufe, als in normalen Geschäften. Gestern habe ich sogar was beim H&M online bestellt, obwohl ein H&M-Geschäft bei mir um die Ecke ist. Was ist denn mit mir los? Oder besser gesagt, nicht nur mit mir?

Wenn man sich zurück erinnert, so war noch vor 10 Jahren Online-Shopping eine Rarität. Und jetzt? Die Zahlen sprechen für sich: Bis 2010 sollte der Umsatz im Bereich Online-Shopping um mehr als 70 % steigen. Die Branche erlebt derzeit einen Boom wie keine Andere. Das heißt auch: wenn ich “nicht normal” bin, dann bin ich es zumindest nicht allein.

Dabei trägt das Internet nicht selten dazu bei, regelrecht verführt zu werden – das ist der Trick von eBay und ein bisschen auch die Faszination der ganzen Sache. Darüber sollte man sich bewusst sein, wenn man auf etwas bietet, das man nicht wirklich braucht: Es entwickelt sich leicht eine Eigendynamik. Am Ende hat man Tausende von DVDs daheim, wie es einem meiner Freunde passiert ist, der wohl all die Filme nicht mehr anschauen kann, selbst wenn er 112 Jahre wird.  Ein anderer Freund hat seinen Keller voll mit Stühlen, Fotos und Lampen, denen er nicht widerstehen konnte.

Hat das, wie alle Einkäufe, eine berauschende Wirkung?  weiterlesen ‘Mutation zum Online-Shopper’

05
Mai

Visionen des Handy-Erfinders

2007Computex e21Forum-MartinCooper.jpg Foto: Wikipedia

Man mag es kaum glauben, aber das Mobiltelefon feierte dieses Jahr bereits seinen 35. Geburtstag. Es war der heute 79-jährige Martin Cooper, der dem Handy auf die Welt half. Der damalige Motorola-Ingenieur arbeitete gerade an einem tragbaren Gerät für den Polizeifunk, welches fest im Streifenwagen installiert sein sollte, als ihm die Idee für ein gänzlich tragbares System kam. Innerhalb von 6 Wochen wurde ein Prototyp entwickelt. Mit genau diesem Mobiltelefon faszinierte Martin Cooper am 03.April 1973 die New Yorker Bevölkerung. An diesem Tag gelang es ihm, mitten in Manhattan eine Verbindung zum Leiter der Forschungsabteilung von AT&T - der Konkurrenzfirma von Motorola - herzustellen.

Ich las heute ein Interview auf Krone.at, wo Martin Cooper gefragt wurde, ob er mit der heutigen Entwicklung zufrieden sei und was für Visionen er noch hätte. Er antwortete folgendermaßen: “Die Geräte sind viel zu kompliziert und die Entwicklung ist nicht soweit, wie ich vor 35 Jahren prognostizierte”.

“Unser Traum war es, dass eines Tages weiterlesen ‘Visionen des Handy-Erfinders’

02
Mai

Die Geschichte der Spammails

 Bild: Bernetblog

Vor genau 30 Jahren verdiente Gary Thuerk - ein Computerhändler - durch
Spammails, die an 600 Personen (damals 1/3 aller Online-Personen) gesendet
wurden, über zwölf Millionen Dollar. Er verschickte seine Werbemails ganz
offiziell von seinem Computer aus, um Werbung für seine Produkte zu machen.
Dabei war er äußerst erfolgreich: Die unerwünschten Mails brachten ihm
zahlreiche neue Kunden.
In den 80er Jahren und Anfangs der 90er Jahre waren nur wenige Menschen
online: hauptsächlich Wissenschaftler und Militärangehörige. Es gab also
keinen Anlass zu spammen, da man wusste, dadurch die gewünschten Zielgruppen
nicht erreichen zu können. 1993 entstand das WWW so wie wir es heute kennen. Immer mehr Privatpersonen
entdeckten das Internet für sich und begannen es vermehrt zu verwenden.
Somit bekam auch die Möglichkeit, illegale Werbemails zu schicken, eine neue
Bedeutung und das Netz wurde für emsige Geschäftemacher interessant.

Heute werden täglich ungefähr hundert Milliarden Werbenachrichten weltweit
versendet. Dabei handelt es sich in den meisten Fällen um Werbebotschaften
für Potenzmittel, Pornoseiten oder Online-Casinos.
Experten schätzen, dass heute neunzig Prozent aller Spams von Kriminellen
versendet werden.

Ich frage mich immer wieder, wie Spammer an meine eMail-Adresse heran kommen
und ignoriere bzw. lösche penibel alle Spammeldungen, die ich als solche im
Vorhinein erkenne. Die meisten Spammer können mit den von ihnen gewählten
„Subjects“ mein Interesse nicht wecken.
Wie bekämpft ihr Spammails?




 

Mai 2008
M D M D F S S
« Apr    
 1234
567891011
12131415161718
19202122232425
262728293031  

Blog Stats

  • 6,252 hits

Meine Flickr Bilder

katisommer. Get yours at bighugelabs.com/flickr