Das leidige Thema. Nun muss man lesen was irgendwie unvermeidlich war. Hacker haben anscheinend ein PHP-basiertes Verfahren entwickelt, das per Brute Force Attacke versucht, WordPress-Passwörter zu knacken. Besonders die Admin Logindaten sind im Visier des Scripts.
Somit wäre das der erste Webservice, der diese Art von Angriff der breiten Masse zugänglich machen könnte. Das ganze muss nur auf einem Server (oder auch einem virtuellen Server) laufen, und schon kann’s losgehen. So sagt man.
Nun, wie gesagt, es war nur eine Frage der Zeit bis sowas aufkommt. Und die Tatsache dass zumindest momentan nur Brute Force benutzt wird, ist sicher nicht so dramatisch. Verharmlosen sollte man das aber dennoch nicht. Also Leute, nehmt sichere Passwörter. Man kann’s nur immer wieder rauf und runter beten. Lang, mit Groß- und Kleinbuchstaben, Zahlen und Sonderzeichen.
Denn das Prinzip bei Brute Force ist mehr oder weniger systematisches Raten des richtigen Passwortes. Man kann entweder ein sogenanntes Dictionary verwenden, also eine Liste mit Passwörtern die besonders häufig verwendet werden, oder man implementiert einen Ansatz, der mit Zählen Ähnlichkeit hat. Sprich, man fängt mit z. B. „a“, „b“, „c“, …“aa“, „ab“ etc an. So lange bis das richtige Passwort dabei ist.
Und wenn man nun eins und eins zusammenzählt, dann wird schnell klar wieso ein gutes Passwort, wie oben beschrieben, eben kein kurzes und einfaches Wort sein soll, sondern genau das Gegenteil. Denn dann dauert das Erraten des Passwortes extrem lange. Abhängig von der Implementierung und des Passwortes selbst können rein rechnerisch mehrere Jahre, oder sogar Jahrhunderte vergehen bis durch den Algorithmus das Passwort korrekt erraten wurde. Und es ist nicht davon auszugehen dass sich ein Hacker über eine solch lange Zeitspanne mit einem Account beschäftigt.
Sichere Passwörter… ich sage es immer wieder.


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